8. November 2017
Berlin, Blicke

Bilder aus dem sozialen Alltag der Stadt

März 2020
Kundgebung mit Abstand zum Housing Action Day am Kottbusser Tor in Berlin.

Juli 2018
Nicht alles, was nach Rollkoffer klingt, wird von Tourist_innen über das Pflaster gezogen, die gut gelaunt und unzählig Berlin als ihre Sommerfrische nutzen.
Mai 2018

Einseitige Kommunikation am Tag der Arbeit oder auch internationalen Kampftag der Arbeiterklasse.

März 2018
Ein kurzer Moment von Utopie, als es jüngst in der Presse hallte, die Regierung prüfe kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Doch vorerst geht die Demütigung an Fahrscheinautomaten ebenso weiter wie die Luftverschmutzung.
Dezember 2017

Die studentischen Beschäftigten der Berliner Universitäten sind in den Streik getreten. Nach 17 Jahren ohne Lohnerhöhung verlangen sie bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen.

Nichts ist normal, wenn ein Hauseingang statt eine Wohnung der Nachtruhe dient. Trotz Strom aus der Nachbarschaft ein flüchtiges Zuhause.
September 2017

Nach dem Sturm versorgen sich nicht wenige Berliner_innen mit Brennholz.
Juli 2017

Nach dem Hamburger G20-Gipfel wird in Kreuzberg im Morgengrauen einem Werk von Graffiti-Künstlern mit Farbe zu Leibe gerückt.
Juni 2017

Wer in der Friedelstraße in Neukölln ein Anliegen hat, bekommt eine Begleitung mit Argusaugen. Kurz nach Vollzug der Räumung des lokalen Kiezladens öffnet sich der Himmel und Berlin versinkt für einen Tag in biblischer Flut.

Während sich die Aktionäre des börsennotierten Wohnungsunternehmens Deutsche Wohnen in Frankfurt am Main treffen, bringen Berliner Mieter_innen ihren Unmut vor dem lokalen Unternehmenssitz zum Ausdruck.
Mai 2017

Die Revolutionäre 1. Mai Demonstration ist beendet – Wiener Straße in Kreuzberg.

Um der Straßenverkehrsordnung und dem restriktiven Betäubungsmittelgesetz ein Schnippchen zu schlagen, gleich aufs gut ausbalancierte Mehrpersonen-tandem beim Global Marijuana March.

Auch am Kottbusser Tor ist der Kaiser’s Supermarkt Geschichte. Ausgeräumte Regale und langjährige Mitarbeiterinnen nun im neuen REWE-Gewand. Hunderte Aufkleber an den Rolltreppen zum Untergeschoss notdürftig entfernt.
Februar 2017

Der Dokumentarfilm Pacto de Adriana hat auf der diesjährigen Berlinale den Friedensfilmpreis gewonnen. Cutterin Melisa Miranda Ullia berichtete von der Aktualität und Bedeutung der Aufarbeitung der Militärdiktatur für die chilenische Gesellschaft. 🔗

Die Designmesse hat illuster Quartier im leerstehenden 5. Stockwerk des Kaufhofs am Ostbahnhof bezogen. Nicht wenigen der flanierenden Besucher_innen wird es in den eigenen vier Wänden an Platz mangeln um sich an dem edlen Trödel dauerhaft erfreuen zu können.

Für Berlinreisende zeigt sich das wilde Kreuzberg schon an den Fassaden schlichter Neubauten der 80er Jahre.

Bilder einer Ausstellung, Ikonoklasmus, Adbusting, Graffiti oder Vandalismus; mit großzügigem Farbauftrag wurden mehrere Werbetafeln in einem U-Bahnhof versehen.

Humor ist der Regenschirm der Weisen, so Erich Kästner, und durch die Dinge hindurchzusehen, wie wenn sie aus Glas wären, für Kurt Tucholsky. Dies hat sich auch wohl die Mitarbeiterin eines Kaisers-Supermarktes in Kreuzberg zu Feiertagen und Jahreswechsel vorgenommen.

Ob Weihnachtszeit, Anschlag oder neue Koalition, das Tagesgeschäft der Berliner Behörden wird fortgesetzt. Hier die Zwangsräumung eines einkommensschwachen Mieters in der Skalitzer Straße.
November 2016

Eine neue Koalition tritt an, rot-rot-grün stellen ihre Stadtentwicklungspläne vor. Der Andrang im Münzenberg-Saal ist groß, ebenso die Hoffnung auf und mahnende Kritik für bezahlbaren Wohnraum für alle.
September 2016

Hat für Berlin seinen Zenit überschritten, der bisherige Innsenator und Noch-CDU-Vorsitzende Frank Henkel. Nur 7,8 % aller Wähler_innen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entschieden sich für die Partei des Hardliners.

Beweglichkeit wird den Verkehrsteilnehmer_innen in Berlin abverlangt. Nach den Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen ist man versucht, auch bei der Landes- und Lokalpolitik darauf zu hoffen.

Offen für Fremd- und Besonderheiten – eine Kita im Graefe-Kiez.
August 2016

Trauter Feierabend am Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg.

Schnelle Fahrten, kurze Pausen, immer auf App-Ruf – der Arbeitsalltag der neuen Fahrradkuriere der Stadt, der Essensrider.


Nach Wochen der Repression herrscht die Kultur der Debatte auf der Rigaer Straße im Friedrichshainer Nordkiez – auch wenn sich die politischen Eliten der Stadt noch zieren, am Dialogprozess teilzunehmen.


Ob mit oder ohne Graffiti, alles in Bewegung.
Juli 2016

Mit abendlichem Lärmgewitter bekunden Nachbar_innen und Freund_innen der Rigaer Straße 94 im Friedrichshain ihre Solidarität mit den um ihre Mieterrechte gebrachten Hausbewohner_innen des ehemals besetzten Hauses.
Juni 2016

Auch in Kreuzberg geht’s dem Sommer entgegen.

Selbstbewusst, laut und bunt durchquert der Kreuzberger CSD das Kottbusser Tor.

Stadtweit gibt es nach den Morden von Orlando Solidaritätsbekundungen. Auch am Eingang des Prinzenbads wurde die Regenbogenfahne gehisst. Im Krimi-Buchladen in der Friesenstraße gibt es eine schrille Empfehlung für Menschen, die zu ihrer freien Religionsausübung Waffen benötigen – die von der Kindheit an gut in der Hand liegende Wasserpistole.

Ob schmaler Gehsteig oder als Spree-Prinzessin am Schifffahrtskanal, das Kunstfestival 48h Neukölln heißt immer auch umsonst und draußen.

Energiegeladen geben die Musiker_innen von Creatures Destiny bei der Fete de la Musique alles und verwandeln vorm ehemaligen Kellerkino die Athmosphäre der oft saumselig wirkenden Dresdener Straße.

Nur wenig später wird durch die sphärischen Klänge von Bakery der Görlitzer Park zu einer umfassend psychedelischen Landschaft.

Mai 2016

“Oh Lord, won’t you buy me a Mercedes Benz, my friends all drive Porsches, I must make amends” singt Janis Joplin. Auch auf der 1. Mai-Demonstration in Kreuzberg haben ihre Worte weiterhin Gewicht.

Karneval der Kulturen: Nach Presseberichten ist es bei dem internationalen Großereignis mit 650.000 Besucher_innen zu Übergriffen gekommen. Am Mehringdamm wird zum Afrobeat von DJane Cambel Nomi begeistert getanzt – die Kinder fahren Karussell. Hier geben selbstbewusste Frauen den Ton an.

Ob sportiver Badeanzug, klassische Badekappe, lässiger Bikini oder farbenfroher Burkini – vielfältige Mode zur neuen Freibadsaison. Die Berliner Bäderbetriebe haben Position bezogen: “Egal, welche Badebekleidung eine Frau trägt, sie ist zu achten und zu respektieren!”https://www.tumblr.com/edit/145063582098
